Häufige Fragen

Muss man eigene Behälter mitbringen?

Das ist der Wunsch und das Konzept, die eigenen Gefäße mitzubringen. Funktioniert aber nicht immer. Für Spontankunden halten wir Papiertüten parat, verkaufen BIO-Baumwolltaschen und diverse Gläser und stellen Gefäße "von Kunden für Kunden" lostenlos zur Verfügung. Für Eier können die mitgebrachten Eierkartons benutzt werden, meistens gibt es auch einige Eierschachteln die Kunden da gelassen haben.

Die mitgebrachten Gefäße können sein:  Gläser, Kunststoffbehälter, Keksdose oder auch die Kaffeedose, gerne mit Inhalt. Auch Stoffbeutel aller Art eignen sich zum Transportieren der meisten Produkte.

Da ein Tara ermittelt wird (das Gewicht der Gefäße), muss das Gefäß auch nicht leer sein und die Klassiker wie Zucker, Salz oder Gewürze können einfach nachgefüllt werden. Wichtig ist immer nur, das zuerst gewogen wird.

Gibt es Gutscheine?

Ja, klar und das nicht nur persönlich im Laden.

Gerne verschicken wir auch Gutscheine per Post und das funktioniert ganz einfach:

Ihr schreibt uns eine E-Mail mit eurem Wunschbetrag und der Empfänger Adresse an info@unverpackt.de.

Wir senden euch eine Bestätigungsmail mit unserer Bankverbindung und sobald das Geld auf dem Konto eingegangen ist, versenden wir den Gutschein! Versandkostenfrei ab 50 Euro!Ansonsten bitten wir um 1 Euro fürs Porto.

Die Gutscheine sind unbegrenzt haltbar und können in Karlsruhe eingelöst werden.

Was sind Bulk Bins?

Die Spendersysteme werden Bulk Bins genannt, was aus dem Englischen für "Massenware"und "Behälter" kommt. Sie bestehen aus einem fast unzerbrechlichen Polycarbonat.

Eine UV Beschichtung schützt die Lebensmittel und bleiben so länger frisch.

Der Vorteil ist, dass die Lebensmittel gesehen aber nicht berührt werden können. Bedarfsgerechter und nachhaltiger Einkauf ist so möglich und Müll wird auf diese Weise ebenfalls vermieden.

Kann man sich bei euch Tipps abholen, wenn man ebenfalls einen Unverpackt Laden eröffnen möchte oder zum Sortiment im Hofladen einige Waren offen verkaufen möchte?

Wir haben uns dazu entschlossen, nun doch Beratungen anzubieten und dies aus folgenden Gründen:
Seit der Eröffnung werden wir immer wieder zu diesem Thema angesprochen. Allerdings läuft es meistens so ab das jemand einfach so im Laden steht, sein Interesse bekundet und ein ausführliches Gespräch mit allen Zahlen und Fakten erwartet. Auch telefonisch haben wir das schon oft erlebt.

Aber nicht alle meinen es tatsächlich erst und so haben wir in der Vergangenheit unsere Zeit verschwendet und unser hart erarbeitetes Know How möchten wir nur noch wirklich interessierten Menschen weiter geben. Aus diesem Grund bieten wir Beratungen an. Diese können telefonisch stattfinden, per E-Mail oder auch persönlich im Laden bis hin zur Hospitation. Wie genau dies vonstatten geht und welche Kosten entstehen wird bei Interesse individuell besprochen.

Eine besonders nette Hospitantin, Claudia Nauth hat inzwischen erfolgreich Ihren Unverpacktladen in Frankfurt eröffnet. ULF hat sie ihr "Baby" genannt, betreibt den Laden mit tollen Mitarbeiter, Herzblut und der Unterstützung ihres Mannes. Ein wirklich toller Laden mit Charm!

Gibt es ausschließlich Bioware?

Nein. Es gibt Bio und konventionelle Ware. Die Bioware ist mit dem offiziellen Zeichen (Euroblatt auf grünem Hintergrund) gekennzeichnet. Die Idee war, dass alle die Möglichkeit haben sollen, bedarfsgerecht einzukaufen. Allerdings legen wir großen Wert auf regionale und auch auf saisonale Ware. Wir haben sehr viele kleinere und individuelle Produzenten ganz in der Nähe und finden mit diesen Partnern auch für dem Transport schnelle und unkonventionelle Lösungen.

Übrigens: unser Biosortiment haben wir seit der Eröffnung von ca. 70% auf gut 90% erhöht. Für viele Produkte gibt es keine Möglichkeit, da die Packungsgrößen nicht unseren Vorstellungen entsprechen!

Schon die "blaue Ecke" entdeckt? Die blaue Ecke haben wir "erfunden" um die Produkte zu kennzeichnen, die vegan sind, da wir das vegane Zeichen aus rechtlichen Gründen nicht benutzen dürfen. Wo wir uns nicht sicher waren, haben wir es weggelassen. Manchmal wird es auch vergessen. Sprecht uns bitte an, wenn Ihr ein veganes Produkt ohne Kennzeichnung im Laden findet. Der Fehlerteufel lauert überall:)

Ein Beispiel ist die Tofu Manufaktur die sich in unserer Region befindet. Der Tofu wird uns frisch geräuchert jeden Mittwoch gebracht.

Einige Essige und Öle kommen von einer kleinen Ölmanufaktur die uns auch persönlich beliefern.

Unsere veganen, glutenfreien Biokekse bekommen wir ebenfalls von einer Manufaktur (Mossa) aus Bretten geliefert, die auch sehr leckeren Ofencashew machen.

Eier holen wir selber ab, Milchprudukte kommen ebenfalls aus der Nachbarschaft (Schleinkofer in Rüppurr) und unseren Gingersaft liefert uns die kleine Feinschmeckerei aus Durlach....um nur einige zu nennen.

So stärken wir die Region - und die Region stärkt uns.

In welchen Verpackungsgrößen wird die Ware geliefert?

  • Körner, Flocken, Mehl, Reis aber auch Backpulver, Zucker, Salz....wird in 25 Kilo Säcken geliefert. Die meisten sind aus mehrlagigem, unbeschichtetem Kraftpapier
  • Kaffee in 10 Kilo Edelstahl Eimern, die extra für uns von Kronen Kaffee angeschafft wurden. Hier entsteht Null Müll da diese immer wieder befüllt werden.
  • Die Nudeln kommen in 10 Kilo Kartons. Innen ist eine Tüte, lässt sich leider nicht anders machen. Allerdings kann ganz klar recycelt werden- und wir benutzen die Tüten weiter bis sie kaputt sind.
  • Nüsse und Trockenfrüchte kommen in Gebinden von 10-25 Kilo. Hier ist eine Tüte innen oft nicht zu umgehen.
  • Tee bekommen wir in 1-3 Kilo Paketen.
  • Gewürze in 1 Kilo, was bei gerebelter Petersilie eine Menge an Volumen ist.
  • Tofu, Eier, Milchprodukte, Kekse....alles aus der Region kommt im Mehrweg!

Was sagen die Kontrollstellen (Bio-Kontrollstelle, Lebenmittelüberwachung) zu dem Konzept?

Wir werden regelmäßig überprüft und holen bei Änderungen automatisch die Kontrollstellen mit ins Boot. Aus heutiger Sicht können wir mit gutem Gewissen sagen, das bei uns alles tip top ist - und auch bleiben wird.